_ae OPEN DAY 2026 – was bleibt?
THE FUTURE IS WILD. Und die Halle war voll. Knapp 200 Gäste, starke Speaker, spannende Diskussionen und jede Menge Gesprächsstoff: Der _ae OPEN DAY 2026 hat die Erwartungen übertroffen. Marco Tobler, Verkaufsingenieur bei aerne engineering, hat den Anlass organisiert und als Moderator durch den Tag geführt. Im Gespräch blickt er zurück auf einen Tag, der gezeigt hat, was entsteht, wenn Technologie, Industrie und Menschen zusammenkommen.
Marco: Warum hat dieser Tag funktioniert?
Weil wirklich alles zusammengepasst hat. Mit THE FUTURE IS WILD hatten wir einen klaren Aufhänger und ein Thema, das viele Menschen beschäftigt. Dazu kamen starke Speaker, ein abwechslungsreiches Programm und Gäste, die sich aktiv eingebracht haben. Gleichzeitig war der Anlass sehr nah an der Praxis. Es ging nicht um Zukunftsvisionen irgendwo am Horizont, sondern um Themen, die Unternehmen heute beschäftigen. Genau das hat viele Gespräche ausgelöst. Was oft unterschätzt wird: Hinter einem solchen Anlass steckt enorm viel Detailarbeit. Vom Programm über die Dramaturgie bis zur Gestaltung vor Ort muss alles zusammenspielen. Wir haben viel Zeit investiert, um einen roten Faden zu schaffen, der sich durch den ganzen Tag gezogen hat – von den Inhalten bis zur Signaletik. Dieser Aufwand hat sich aus meiner Sicht absolut gelohnt.
Der Anlass hat die Marke von 200 Gästen fast geknackt. Wann hast du gemerkt: Das hier wird richtig gross?
Eigentlich schon kurz nach der Türöffnung. Die Halle füllte sich schnell, überall entstanden Gespräche und die Energie im Raum war sofort spürbar. Der Start mit Roboter Henrietta war zu Beginn noch ein echter Nerventest. Doch als ich merkte, dass das Publikum mitgeht und neugierig ist, fiel bereits viel Anspannung ab. Als dann die erste Keynote startete und die Gäste aufmerksam dabei waren, wusste ich: Das wird gut. Die Marke von 200 Gästen war für uns ein sehr ambitioniertes Ziel. Dass wir diese Zahl mit 197 fast geknackt haben, freut mich ganz besonders. Noch wichtiger war aber die Qualität der Begegnungen und Gespräche.
Du warst Organisator und Moderator zugleich. Wie viele Nerven hat dich dieser Tag gekostet?
(Lacht.) Einige. Als Organisator hat man immer irgendwo noch eine Checkliste im Kopf. Funktioniert die Technik? Sind alle Speaker da? Geht der Zeitplan auf? Gerade in den letzten Stunden vor dem Start gab es einige Momente, in denen ich dachte: Hoffentlich klappt alles so, wie wir es uns vorgestellt haben. Nach der Generalprobe am Vorabend und der Einstimmung mit dem Team am Morgen wurde ich aber zunehmend ruhiger. Die Nerven kurz vor dem ersten Gang auf die Bühne lagen trotzdem blank. Mit jeder erfolgreichen Programmetappe wurde ich dann entspannter und konnte den Tag immer mehr selbst geniessen. Das Schöne als Moderator ist, dass man viele Begegnungen und Reaktionen aus nächster Nähe mitbekommt.
Gibt es einen Moment, an den du besonders gerne zurückdenkst?
Da gibt es einige. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir aber der Abschluss des Tages mit dem Co-CEO-Board. Viele Gäste kamen wegen Robotik, Digitalisierung oder Automation. Beim Apéro wurde danach aber mindestens genauso intensiv über das Gespräch mit Raphael Schärer, Swen Fürer und Roger Eberle diskutiert.
Woran lag’s deiner Meinung nach?
Weil das Gespräch sehr reflektiert und ehrlich war. Raphael Schärer, Swen Fürer und Roger Eberle haben offen darüber gesprochen, weshalb sie sich für das Co-Leading-Modell entschieden haben, wie Entscheidungen entstehen und was passiert, wenn drei Menschen gemeinsam Verantwortung tragen. Das war kein theoretischer Management-Vortrag, der an der Oberfläche kratzt. Das war ein Deep Dive in Themen, die auch das Publikum beschäftigen: Führung, Vertrauen und Zusammenarbeit. Und all das, was damit einhergeht und einfach enorm viel Zeit und Ressourcen in Anspruch nimmt. Der Programmpunkt hat gezeigt, dass hinter all den Innovationen schlussendlich immer Menschen stehen, die den Unterschied machen. Das kam beim Publikum spürbar gut an und hat dem Anlass eine zusätzliche, sehr persönliche Dimension gegeben.
Und dann war der Anlass vorbei. Oder eben doch nicht ...
Das hat uns enorm gefreut. Natürlich erhält man direkt vor Ort Feedback. Spannend war aber vor allem, was danach passiert ist. Viele Gäste, Partner und Speaker haben ihre Eindrücke auf LinkedIn geteilt oder sich persönlich gemeldet. Die Resonanz war durchwegs positiv. Das zeigt, dass der Anlass nicht nur an diesem Tag funktioniert hat, sondern darüber hinaus seine Wirkung entfalten konnte. Das wünscht man sich natürlich. Ob das tatsächlich passiert, hat man aber nicht in der Hand.
Wie wichtig war das Team für den Erfolg des Events?
Das Wichtigste! Ohne das Team hätten wir einen Event dieser Grössenordnung schlichtweg nicht stemmen können. Von der Planung über den Aufbau bis zur Gäste-Betreuung und Teil des Programms – sei es als Speaker oder beim Market Place mit unseren Produkten und Lösungen – haben alle Kolleginnen und Kollegen in irgendeiner Form mitgewirkt. Besonders schön war zu sehen, wie alle gemeinsam an einem Strang gezogen haben. Auch dann, wenn nicht alles nach Plan lief und mit zusätzlichem Aufwand verbunden war. Der Stolz nach dem Anlass war deshalb im ganzen Team umso grösser. Beeindruckt hat mich auch, wie präsent das Team während des ganzen Tages war. Die Mitarbeitenden haben sich um die Gäste gekümmert, Gespräche geführt und den Anlass mitgetragen. Man konnte spüren, wie sehr ihnen dieser Anlass am Herzen lag.
Was bleibt einige Wochen später?
Vor allem die vielen Begegnungen. Die Gespräche mit Gästen, Partnern und Speaker. Viele dieser Gespräche gingen danach weiter und werden inzwischen konkreter. Das freut uns natürlich. Was ebenfalls bleibt, ist die Bestätigung, dass persönlicher Austausch gerade in einer immer digitaleren Welt enorm wichtig ist. Der _ae OPEN DAY hat gezeigt, wie viel entstehen kann, wenn Menschen zusammenkommen, Wissen teilen und miteinander ins Gespräch kommen. Genau dafür stehen wir bei aerne engineering. Und genau deshalb werden wir solche Formate auch in Zukunft weiterführen.
Also Fortsetzung folgt?
Never ever ... (lacht.) Nein, im Ernst: Kurz nach dem Event mussten wir alle erst einmal durchatmen. Ein Anlass dieser Dimension bedeutet enorm viel Manpower – und das alles zusätzlich zum Tagesgeschäft. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen haben uns aber gezeigt, dass der _ae OPEN DAY einen Nerv getroffen hat. Deshalb ist für uns klar: Das war nicht das Ende. In welcher Form es weitergeht, wird sich zeigen. Wie genau die nächste Ausgabe aussehen wird, ist heute noch offen. Klar ist nur, dass wir unter dem Label _ae OPEN DAY auch künftig Menschen, Ideen und Technologien zusammenbringen wollen. Die Zukunft bleibt schliesslich spannend. Und wild.
Dein persönliches Fazit vom Tag in einem Satz?
Wenn man von der Bühne schaut und sieht, wie Menschen zuhören, diskutieren, sich vernetzen und gegenseitig inspirieren, dann weiss man, weshalb sich jede investierte Extrastunde gelohnt hat.






